Kunst at Home „Schatz“

Sonja Sekula (1918–1963) schreibt, dass ihre Zündholzschachteln alle Naturelemente enthalten: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Sie nennt sie Meditationsschachteln. Mit den kleinen Schachteln will sie Freude oder ein Lächeln schenken. Die Künstlerin beschäftigt sich in ihren letzten Werken intensiv mit japanischer Philosophie und fertigt 1961 eine ganze Reihe von solchen unterschied- lichen Schachteln an. Die meisten bewahrte sie in ihrer Schublade auf.
Am 31. August 1962 notierte Sonja Sekula in ihrem Tagebuch: «Ein Wunsch und meine Hoffnung waren, dass diese Arbeiten einmal reisen, dass etwas von mir in ihnen auf die Reise kann.»

Janik Schlömer 
Leonie Krüger

Filmische Präsentation unserer Oberstufenprofile – Ein Bericht von den Dreharbeiten

Die coronabedingte Absage aller Präsenzveranstaltungen betraf natürlich auch unseren „Informationsabend für die Oberstufe“, welcher im Januar 2021 hätte stattfinden sollen. Eine Alternative musste gesucht werden und so kam die Idee auf, dass sich die Oberstufenprofile doch filmisch vorstellen könnten. Dabei war uns wichtig, dass wir keine glatten Imagefilme oder öden Informationssendungen produzieren wollten, sondern dass wir unseren Schüler*Innen den Raum geben, sich frei und maximal kreativ mit den Inhalten ihrer jeweiligen Profilfächer auseinander zu setzen. Zugleich wollte wir den teilnehmenden Schüler*Innen auch ermöglichen, sich ästhetisch weiter zu bilden. So lautete der einzige Arbeitsauftrag an die Teilnehmer*Innen schlicht und konsequent: „Setzen Sie sich kreativ mit den Inhalten Ihrer Profilfächer auseinander“. 
Wir fanden in den KünstlerInnen der „Kurzfilmschule Hamburg“ (KFS) die idealen Kooperationspartner…weiterlesen

Emil Krause kehrt zurück

Niemand kann die eigene Schule besser und ehrlicher präsentieren als die Schülerinnen und Schüler. Daher gibt es bei uns kein geglättetes Werbevideo, sondern das unzensierte Ergebnis eine Filmprojekts aus dem Jahrgang 6. Erfahren Sie ungefiltert, wie unsere Schülerinnen und Schüler die Emil Krause Schule sehen. Viel Spaß mit dem Film „Emil Krause kehrt zurück“!

Das Kunst-und Geschichtsprofil (13b): Ein Rückblick auf die außerschulischen Aktivitäten der Vor-Coronazeit

Das Kulprofil war im September 2019 unter dem Motto: „Raus aus der Schule – rein in die Schule: Schule im Kaiserreich“ im Schulmuseum Hamburg in der Seilerstraße, wo wir eine Unterrichtsstunde im Stil der Kaiserzeit erhielten. Geschichte zum Anfassen also, mit all der Härte, welche die antiken Schulbänke hergaben und all der Strenge, welche unsere Lehrerin „Frau Hartmann“ zu unserer Bildung und „Zucht“ aufbrachte. Außerdem erfuhren wir während einer Führung durch das Museum viel über die Schule in der Kaiserzeit und die – oft ärmlichen – Lebensbedingungen des Großteils der Hamburger Bevölkerung. 
Diese Exkursion fand im Rahmen einer Projektwoche statt, wo sich die Historiker*Innen mit der Schule und Bildung in der Kaiserzeit sowie der Weimarer Republik beschäftigte. Darüber hinaus beschäftigten wir uns intensiv mit dem Namensgeber unserer Schule – dem ehemaligen Hamburger Bildungssenator Emil Krause und dessen reformpädagogischen Ansätzen in den 1920er Jahren für eine menschenfreundliche Schule sowie mit unseren eigenen besonders schönen – und damals hochmodernen – Schulgebäuden, welche der berühmte Architekt Fritz Schuhmacher nach den Vorstellungen Emil Krauses entworfen und gebaut hat.
Aus den vielen Materialien erstellten die Schüler*Innen dann Quizfragen, welche mithilfe eines Glücksrads während des Schulfestes am 20.September 2019 von den MitschülerInnen und den Lehrer*Innen ausgesucht wurden. Bei richtiger Beantwortung gab es ein Bonbon, bei einer falschen Antwort verzichteten wir – ganz entgegen dem Erziehungsstil des 19. Jahrhunderts! – allerdings auf „Schelte“ und den „Rohrstock“. Stattdessen durfte jeder und jede nach dem Motto Neues Spiel, neues Glück erneut am Rad drehen. Am Ende des Schulfestes waren die Bonbons ausgegeben und viele SchülerInnen zufrieden, dass Ihr vieles Wissen anschaulich weitergegeben werden konnte.
Am 13.2.2020 standen dann die Künstler*Innen im Vordergrund. Denn die Muthesius-Kunsthochschule in Kiel bot im Rahmen eines Tags der Offenen Tür eine Einblick in ihre vielfältigen künstlerischen Bereiche und Ausbildungszweige an. Die Möglichkeit,
die eigenen Kunstmappen professionell begutachten zu lassen, um sich für ein Kunststudium zu bewerben, war dabei etwas ganz besonderes und wurde gerne genutzt.
In Form von kleinen Führungen durch das Haus und verschiedene Abteilungen konnten wir den Künstler*Innen beim Arbeiten über die Schulter blicken und die verschiedenen Stadien bei der Erschaffung von Kunstwerken mitverfolgen. Von der klassischen Malerei über die Fotografie und Industriedesign bis hin zu computergestützen Animationsfilmen wurde ein breites Spektrum präsentiert und viele sehr freundliche Student*Innen standen gerne zu allen Fragen zum Kunststudium Rede und Antwort. 
Der Tagesausflug nach Kiel hatte uns allen Lust auf weitere Exkursionen gemacht und viele Ausflugsziele mit historischen oder künstlerischen Zielen waren in der Planung, doch dann kam im März der Lockdown und die bis heute andauernde Pandemiesituation, so dass uns zur Zeit nur ein solcher Rückblick bleibt. 
Viel Freude beim Lesen und Betrachten der Bilder wünschen die Schüler*Innen sowie die LehrerInnen Katharina Sinhart und Martin Winter aus dem Kunst- und Geschichtsprofil!

Berufsmesse

Am 29. Oktober fand am Standort Tieloh eine Berufsmesse unter besonderen Bedingungen für die Jahrgänge 9 bis 13 statt. Schüler*innen eines Jahrganges mit festen Terminen konnten Informationen zu Praktikumsplätzen oder Ausbildungsplätzen erhalten. Unsere Schüler*innen hatten in dieser schwierigen Zeit, in der alle anderen Berufsmessen abgesagt wurden, die besondere Gelegenheit direkten Kontakt zu Betrieben herzustellen. Durch das intensive Lüften und der damit verbundenen niedrigen Temperaturen in der Turnhalle war die Messe für die Austeller eine besondere Herausforderung. Trotzdem war es ein Erfolg. Organisiert wurde die Veranstaltung von der JOBWOCHE und unseren Berufsschulkollegen. Für alle, die nicht dabei sein konnten hat die JOBWOCHE uns ein E-Book zur Verfügung gestellt, in dem sich die Betriebe und Unternehmen noch einmal vorstellen.

Marc Beutin-Steger

Umweltmobil BomBus

„Bombus“ (Hummel) ist der Name des Projekts, das uns am 16.9.20 auf dem großen Schulhof besucht hat.
Die 8b von Herrn Bergmann und die 8c von Herrn Knackendöffel hatten die Möglichkeit, an sechs Stationen mehr über Insekten zu erfahren.
In mehreren Kleingruppen – wegen Corona – erkundeten die SchülerInnen z.B. Themen wie Körperbau, Fortpflanzung, Bedeutung und Schutz von Insekten. Anschließend gab es ein kleines Quiz.
Wir danken der SDW (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) mit Frau Schott und zwei FDJlern für Ihr Kommen und das interessant aufbereitete Material.

Klasse 8c

„Gesellschaft – Lernen durch Engagement“

Im Mittelstufenprofil „Gesellschaft – Lernen durch Engagement“ der 8. Klasse hat Kevser (heute 9. Klasse) 38,50 Euro mit ihrem wöchentlichen Waffelverkauf (vor Corona) eingenommen.

Dieses Geld fließt komplett an den „Krause-Euro“, eine schuleigene Einrichtung, die Geld sammelt, um über Plan International Kinder in benachteiligten Länder zu unterstützen.

Tolle Arbeit, Kevser! Wir danken dir für dein Engagement!

The Big Challenge

Anfang Juni haben elf Schülerinnen und Schüler aus den 5., 6. und 7. Klassen an dem Englisch-Wettbewerb the Big Challenge 2020 teilgenommen. 

Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind schon eingetroffen. Unsere SchülerInnen haben sehr gute Ergebnisse erzielt. Besonders stolz können Lea und Quido aus der 7c sein: Lea erreichte den zweiten Platz im Bundesland Hamburg und den 34. Platz in Deutschland. Quido erreichte den 10. Platz in Hamburg und den 132. Platz in Deutschland.

Diana aus der 5d hat in Hamburg den 11. Platz erreicht.

Herzlichen Glückwünsch!

Influ

INFLU ist ein Musiktheaterstück, das Maika Viehstädt und Vera Langer gemeinsam mit den Schüler*innen der Emil Krause Schule entwickelten. Es sollte am Ende des Schuljahres auf die Bühne gebracht werden. Durch die Coronakrise ist die Aufführung nicht möglich, sodass stattdessen dieser Film entstand. Einige Szenen haben wir in Zoommeetings aufgenommen. Das war nicht für alle ganz einfach. Man brauchte einen Raum, in dem man alleine konzentriert arbeiten konnte, eine gute Internetverbindung und auch den Mut, plötzlich ganz alleine vor der Kamera zu spielen und imaginäre Spielpartner anzuspielen. Das alles hinzubekommen, in einer Zeit, in der alle zu Hause sind, ist eine große Leistung. Außerdem haben die Schauspieler*innen viele Selfie-Videos erstellt.
Für unsere Sänger*innen und die Band haben wir Playbacks erstellt, die sie zu Hause über Kopfhörer gehört haben, dazu dann selber gesungen und gespielt und sich gefilmt. Unsere Tänzerinnen haben alleine zu Hause zu einer Videovorlage getanzt und sich dabei gefilmt.
Allen, die uns geholfen haben, das so umzusetzen, danken wir von Herzen! Vor allem danken wir unseren Schüler*innen, die nach monatelanger Probenarbeit ihre Szenen auf diese Art und Weise umgesetzt haben!

Guckt euch das Video hier an.

Maika Viehstädt
Idee, Projekt- und Künstlerische Leitung Textbuch und Regie
Vera Langer
Idee, Projekt- und Künstlerische Leitung Komposition und Chor, Regie
Nika Viehstädt
Tanz und Choreographie
Kostüme und Logo mit dem Wahlpflichtkurs 7
Jens Fricke und Kolja Sonnenrein // Musikschule Musixx 
Band und Arrangement

Futsalcamp „Anstoss“

Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: „Warum erhalten unsere SchülerInnen keine Ausbildungsplätze, obwohl sie super Bewerbungsunterlagen verfassen?“ hat unser Fellow Akash Mehta das Futsalcamp „Anstoss“ mit dem Schwerpunkt auf Ausbildungsvorbereitung ins Leben gerufen.
In diesem u.a. von der DFB-Stiftung (Egidius Braun) geförderten Projekt, verbrachte er gemeinsam mit 8 Schülern der 10. Klassen eine Woche (9.03. -13.03.2020) im Uwe Seeler Fußballpark in Malente und bereitete die Schüler durch die Power des Futsalsports auf ihre (berufliche) Zukunft vor.

Das Besondere an diesem Camp ist, dass die Jugendlichen die Trainingsgestaltung selbst in die Hand nehmen. Von der Planung bis zur Durchführung sind sie für das Training verantwortlich. Hierbei werden sie bei der Planung durch Tipps, Tricks, Workshops und Feedback durch geschulte Betreuer*innen unterstützt. Die Trainingseinheiten werden dann von den Jugendlichen in zwei- und dreiköpfigen Teams geleitet. Ergänzt werden die Einheiten durch praxisorientierte Workshops, die den Fokus auf die Vorbereitung von Vorstellungsgespräch und die ersten Wochen im Berufsleben legen. Durch diesen Mix aus Praxis und Theorie fördert  „Anstoss“ eine ganzheitliche Selbstwirksamkeitserfahrung der Jugendlichen.

Mit dem Camp wollte Akash M. die Sportbegeisterung unserer Schüler nutzen, um sie kurz vor ihrem Schulabschluss optimal auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten. Neben einer großen Portion Spaß und Motivation für den Bewerbungsendspurt, vermittelt das Camp ebnfalls wichtige Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen, die ihnen den Einstieg in den beruflichen Alltag erleichtern werden.

Akash M.