Wir bewerben uns als Energiesparmeister!

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Wer hatte die Projektidee?

Im Jahr 2008 trat die dt. NGO „ana yi africa“ mit der Bitte um eine Schulpartnerschaft an unsere Schule heran. In mehreren Treffen wurden Kooperationsmöglichkeiten diskutiert. Unser damaliger Physiklehrer, Herr Krönert, hatte die Idee, dass Solarlampen aus Bauteilen für Togo gebaut werden könnten.

Das ist unsere Projektidee!

Das Projekt „Grünes Licht für Togo“ verfolgt Ziele auf verschiedenen Ebenen: – in Togo helfen die Solarlampen im ländlichen Raum ungesunde und im Unterhalt teure Petroleumlampen zu ersetzen; sie erhöhen gleichzeitig die Lichtqualität und ermöglichen z.B. SchülerInnen das Lernen in den Abendstunden; – durch unsere Lampen wird das „social business“ Kopeme Group in Togo unterstützt, dies fördert die Entwicklung im ländl. Raum Togos mit verschiedenen Projekten, gleichzeitig schafft es Arbeitsplätze bei Kopeme; – es wird CO2 eingespart (200 kg/Lampe/Jahr); – dieses eingesparte CO2 rechnen wir uns als Klimaschule auf unsere Einsparungsziele an (Emissionshandel, der funktioniert!); – unseren SchülerInnen (SuS) bietet das Projekt neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Themen Klimawandel und Entwicklung in der „Einen Welt“ die Erfahrung, dass „wir auch praktisch etwas tun können für eine bessere Welt“; wir wissen inzwischen, dass die SuS diese Kombination sehr zu schätzen wissen.

So setzen wir unser Projekt um!

SchülerInnen unseres Physikprofils begannen mit dem Projekt im Jahr 2009, inzwischen sind es SuS unseres NAT-Profils sowie eines Wahlpflichtkurses unserer Mittelstufe, die die Solarlampen aus Bauteilen zusammenbauen. Hierbei haben wir die Unterstützung des Physikfachbereichs unserer Schule. Das Geld für die Bausätze (ca. 47 Euro pro Lampe), die wir bei Solux e.V. kaufen, stammte bis vor zwei Jahren aus Schulmitteln, seit zwei Jahren finanzieren wir das Projekt durch Spenden. Zur Zeit arbeiten zwei Schülerinnen an einem Brief an Unternehmen im Bereich der regenerativen Energie in Hamburg, um Langzeitspender zu finden. Die Lampen werden im Unterricht in etwa drei Doppelstunden zusammengebaut. Die Übergabe an unseren Partner in Togo erfolgt bei einer Schulveranstaltung, bei der der Leiter der Kopeme Group, Herr Fiajiwo, den SuS die Probleme im ländlichen Raum Togos und die Aktivitäten der Kopeme Group nahe bringt, u.a. wird das Mikrokreditsystem mit Stärken und Schwächen diskutiert.

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Hier findet ihr unser komplettes Energiesparmeister-Bewerbungsformular.

Erinnerungen schenken – die Gegenwart reflektieren – für die Zukunft integrieren

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Im Museum der Arbeit in Barmbek trafen sich Schüler, Lehrer und andere Besucher aus dem Stadtteil, um sich einen Abend lang über das Thema Zwangsarbeit im Dritten Reich zu informieren und anschließend den Bogen in die heutige Zeit unter dem Eindruck des momentan alles beherrschenden Themas der „Flüchtlingskrise“ zu spannen. Ausgangspunkte waren zum einen die noch bis zum 3. April dauernde Ausstellung „Zwangsarbeit“, durch die die Teilnehmer an der Veranstaltung kenntnisreich geführt wurden und die Präsentation des Films „Erinnerungen schenken“, im welchem Schüler der Stadtteilschule Barmbek gemeinsam mit David Rojkowski den Besuch polnischer Kinder ehemaliger Zwangsarbeiter in Hamburg dokumentiert hatten.

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Der Fokus auf sich wandelnde Konzepte von „Arbeit“ wurde anschließend in einer Podiumsrunde geschärft, die mit Dr. Sabine Bamberger-Stemmann von der Landeszentrale für Politische Bildung in Hamburg, Dr. Helge Schröder vom Landesinstitut für Lehrerfortbildung und Unterrichtsentwicklung und den Schulleitern Bernd Tißler und Wilma Elsing prominent besetzt war. Begrüßt hatte zuvor die Direktorin des Museums für Arbeit, Prof. Rita Müller.

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Fotos: michael höfig.

Nach der Gruppe der Zwangsarbeiter kamen zunächst die Heimatvertriebenen und danach die sog. Gastarbeiter nach Deutschland, die maßgeblich zum Wiederaufbau des Landes beigetragen haben.  Kinder und Enkel der mittlerweile zweiten Generation „Gastarbeiter“ sind inzwischen in großer Zahl nach Deutschland gekommen, um – in Ermangelung von Arbeitsplätzen in ihren von Krisen geschüttelten, vor allen südeuropäischen Ländern – dem  Facharbeitermangel in Deutschland mit abzuhelfen. Dieses Ziel haben sie  mit den Menschen gemeinsam, die gerade als Flüchtlinge zu uns kommen. Und wie kann Integration diesmal besser gelingen als in den 60er und 70er Jahren? Wilma Elsing berichtete von inzwischen sieben Klassen an ihrer Schule, bestehend aus unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, deren sprachlicher und beruflicher Integrationsprozess dort gefördert wird und schließlich in eine abgeschlossene Bäcker- und Konditorausbildung münden soll. Die Stadtteilschule Barmbek, die über ähnliche Integrationserfahrungen in insgesamt mittlerweile 12 Internationalen Vorbereitungsklassen verfügt,  hat die Veranstaltung gemeinsam mit Kathleen Kümpel vom Museum der Arbeit organisiert und bereitet jetzt den zweiten Teil im Rahmen des oben erwähnten Zeitbogens in unsere Aktualität vor, wenn Jugendliche über ihre Konzepte von Arbeit und Integration im Europa der Zukunft diskutieren sollen. Diese Folgeveranstaltung, die voraussichtlich im Juni stattfinden soll, wird dann wieder Schülerprodukte enthalten, wie zum Beispiel das Filmprojekt Wir sind wir, das von Vera Langer und der Stadtteilschule Barmbek realisiert wurde oder das TITANIC-Projekt als Trans-EurHope-Theatre, das Michael Höfig aus Madrid mit nach Hamburg gebracht hat.

Erinnerungen schenken

Mittwoch, den 30. März, 17 – 20 Uhr, Museum der Arbeit, HH – Barmbek

 

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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Jugendliche, liebe Lehrerinnen und Lehrer,

der Schülerrat der STS Barmbek, das Museum der Arbeit, die Landeszentrale für Politische Bildung und das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung laden Sie/Euch herzlich zu einem Fachforum  zum Thema „Arbeit in der Fremde – Arbeit in Deutschland“ ein.

Die erste Veranstaltung unseres zweiteiligen Fachforums richtet sich insbesondere auch an interessierte Oberstufenschülerinnen und -schüler aus den Profilstufen „Geschichte“ und „Politik, Gesellschaft, Wirtschaft“.  Gerade noch rechtzeitig vor den Abiturprüfungen zum Thema NS-Zeit ergibt sich so die Möglichkeit, zum Themenkomplex „Zwangsarbeit einst- heute – morgen“ einen Austausch mit Expertinnen und Experten zu führen,  gemeinsam mit anderen Schülern und Schülerinnen die laufende Sonderausstellung im Museum zu besuchen und über die gemeinsam dabei gewonnenen Eindrücke zu sprechen.

Der Bogen in diesem zweiteiligen Fachforum spannt sich von der Zwangsarbeit in der NS-Zeit über die Gruppen der Heimatvertriebenen, der Gastarbeiter der ersten Generation, das aktuelle Anwerben von Facharbeitskräften im Süden Europas bis zu den Beschäftigungsmöglichkeiten und die Integrationsbemühungen der ankommenden Flüchtlinge und beleuchtet somit die Rolle Deutschlands als Immigrationsland inmitten Europas. Im zweiten Teil unserer Veranstaltung wollen wir im Mai 2016 dann zum Themenbereich „Integration in Deutschland und Erwartungen junger Menschen an Europa“ weitere Impulse durch Ausstellung, Filme und Diskussionsrunde geben.

Programm
17:00h Führung durch die Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“
18:00h Vorführung Filmprojekt der StS Barmbek und weiterer Partner „Erinnerung schenken“
18:30h Diskussion / Podium

Expertenrunde

  • Landeszentrale für  Politische Bildung / Dr. Sabine Bamberger-Stemmann (Moderation)
  • Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung / Dr. Helge Schröder
  • Leiter der StS Barmbek / Bernd Tißler
  • Leiterin der Gewerbeschule 3 / Wilma Elsing

 

Für Jugendliche ist der Eintritt frei! Erwachsene zahlen 5 €.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Schülerkammer Hamburg und der StS Barmbek.

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BASCHBEATS

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BASCHBEATS heißt das neue Projekt vom Kulturhaus Dehnhaide in Kooperation mit der Stadtteilschule Barmbek und der Schnappfisch Redaktion von TIDE TV.

16 Schüler aus 10 verschiedenen Ländern produzieren gemeinsam und unter Anleitung einer professionellen Musikerin, eines Musikpädagogen und einer Filmemacherin ein Musikstück und dazu ein Musikvideo. Die für die Produktion der Musikstücke verwendeten Samples bestehen aus Aufnahmen, die gemeinsam im Stadtteil Barmbek mit Audiorekordern aufgezeichnet wurden. Parallel dazu drehen die Schüler eine Videodokumentation über das Projekt.

Gefördert wird das Projekt von Aktion Mensch, der SAGA GWG Stiftung, Stiftung Hamburg Wohnen und der Budnianer Hilfe e.V.

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Krause-Cup 2016: 44 Meldungen und ein knapper Sieg

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Der kleine Schlepptank der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt war am 22. Januar 2016 zum sechsten Mal Austragungsort des Krause-Cups des Oberstufenprofils HAMBURG AM WASSER der Stadtteilschule Barmbek. Wie in den Vorjahren versammelten sich auch dieses Mal zahlreiche Zuschauer und Gäste am Beckenrand, um dem Ereignis beizuwohnen.

Rekordverdächtige 44 Starterinnen und Starter der Physikprofile des Gymnasiums Hamm und der Stadtteilschule Barmbek hatten sich mit ihren selbst entworfenen und selbst gebauten Booten gemeldet, um in einer Kombination aus Geschwindigkeits- und Manövrierparcours den Sieger untereinander auszumachen. >>> weiterlesen

C. Rammé

Chinese New Year

 

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Am Sonntag war die Stadtteilschule Barmbek Gastgeberin für eine Feier zum chinesischen Neujahrsfest, welche die chinesische Schule Hamburg wie jedes Jahr veranstaltete.
Schulleiter Bernd Tißler begrüßte die Gäste u.a. mit den Worten:  „Sie feiern in diesem Jahr das Jahr des Affen und ich bin sehr froh und stolz, dass sie dies bei uns tun, einem gemeinsamen Ort, an dem Sie Ihre Traditionen pflegen können und Ihre Kinder in Ihrem und in unserem Sinne erziehen. Sie tun dieses mit großem Engagement und Offenheit und wir freuen uns, Sie als Partner in dem buntgefächerten Bildungsangebot dieser Schule zu haben“. (Autor: Bernd Tißler)

 

Die neue Welt aus der Vogelperspektive

_HOE5806-2Gegenüber dem Gebäude der gymnasialen Oberstufe der Stadtteilschule Barmbek an der Ecke Krausestraße / Dehnheide befindet sich seit Mitte letzten Jahres eine Erstaufnahmeeinrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die sich jetzt schon mehrfach zu gemeinsamen Veranstaltungen mit Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft getroffen haben. Die Aktivitäten reichen von Fußball über Internet bin hin zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Diesmal hatte das Miniaturwunderland einen Besuch ermöglicht und eine Gruppe Jugendlicher nahm die Einladung gerne an.

Ehrung der Stadtteilschule Barmbek am 27.11.15 beim Rathausempfang

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Die Stadtteilschule Barmbek wurde bei der zentralen Ehrung zur Teilnahme an Schülerwettbewerben im Rathaus für ihre Arbeit im Bereich der Klima- und Umweltschulen vom Schulsenator ausgezeichnet. Zwei Schülerinnen aus dem NAT-Profil nahmen die Auszeichnung stellvertretend für die gesamte Schülerschaft entgegen.

Bildtext: Rebeka und Anne-Sophie aus dem NAT-Profil
mit Herrn Heinicke und Herrn Knackendöffel
mit dem Schulsenator, Herrn Rabe

Lesen verbindet Kulturen

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Die drei Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – die Wochenzeitung DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung – haben heute den Bundesweiten Vorlesetag erstmals gemeinsam mit einer großen Auftaktveranstaltung an der Stadtteilschule Barmbek gefeiert. Besonderer Höhepunkt war die Lesung mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG und Beiratsvorsitzender der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH, sowie Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. Nacheinander lasen sie den 26 Schülern einer 5. Klasse aus dem Buch „Mein Freund Salim“ von Uticha Marmon vor. Es erzählt die Geschichte eines syrischen Flüchtlingskindes, das seine Familie auf dem langen Weg nach Europa verloren hat.

„Vorlesen ist nicht nur eine große Freude für die Zuhörer – egal welchen Alters – , sondern auch ein Spaß für uns Vorleser, das habe ich heute wieder einmal gemerkt. Deswegen kann ich nur an alle appellieren: Lesen Sie vor! Teilen Sie Ihre Begeisterung für das geschriebene Wort mit anderen und verwandeln Sie gemeinsam mit uns Deutschland in ein Leseland!“, so Giovanni di Lorenzo.

Die Stadtteilschule Barmbek wird von Kindern aus über 60 Nationen, mit 70 verschiedenen Muttersprachen besucht. Die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags haben sich bewusst für diese multikulturelle Schule entschieden, um ein klares Zeichen für mehr Chancengleichheit zu setzen.

© Deutsche Bahn Stiftung 2015